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Inspiration zu der Romanreihe um Silvanus haben wir auf einer gemeinsamen Reise nach Klein Asien (heute Türkei) gefunden. Südlich von Izmir liegen Klaros und Milet, zwei Städte, die in der Antike große Bedeutung für Kultur und Wissenschaft besaßen.
 

Klaros: Basis wachsender Begeisterung

Neben Didyma war Klaros das zweite große Orakelheiligtum des Apollon in Kleinasien. Nahe Ephesos, aber fernab jeder modernen Bebauung gelegen, nahm hier unsere erste Reise ihren Anfang. Klaros begeisterte uns nachhaltig durch seine ganz eigentümliche Atmosphäre.
 



 


Milet: Das Theater

Dieses beherrscht die Szenerie. Ist sonst auch nicht viel erhalten – von dem Delphinion, wo die Heilige Straße nach Didyma begann, ist heute kaum etwas zu sehen – so läßt sich in Milet doch die Ausdehnung einer antiken Stadt erahnen.
 




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Die Heilige Straße
kurz hinter Milet

Von ihrer einstigen Pracht künden hier nur vereinzelte antike Marmortrümmer am Wegesrand. Unweit von Milet ist der Verlauf der Heiligen Straße nur noch schwer auszumachen, so scheiterten bisher unsere Versuche, dem alten Prozessionsweg in Gänze zu folgen.
 



 


Die Heilige Straße
kurz vor Didyma

Nur hier, auf diesem ausgegrabenen und teilweise rekonstruierten Straßenabschnitt, läßt sich nachempfinden, was der antike Teilnehmer der Prozession gefühlt und gesehen haben muß: Säulenhallen und Geschäfte an den Seiten, vor ihm der gigantische Anblick des Apollon-Tempels, ein strahlend weißer Marmorkubus von über 20 m Höhe, 109 m Länge und 51 m Breite.
 



 



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Der Apollon-Tempel
von Didyma

Schwer auf das Bild bannen lassen sich Größe und Ausstrahlung dieses Heiligtums. Fasziniert von dem einzigartigen Bauwerk quartierten wir uns in der kleinen Pension direkt neben dem Tempel (links im Bild) ein.
 



 


Zwei der drei noch stehenden Säulen

Mit ihrer Höhe von fast 20 Metern geben sie einen Eindruck von der Imposanz des Tempels. Doch selbst in antiken Tagen waren nicht alle der 122 Säulen aufgerichtet - das Bauwerk war nie vollendet, aber dennoch in Betrieb.




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Im Zwölfsäulensaal, vor der unüberschreitbaren Schwelle

Im direkten Vergleich zum Menschen läßt sich ihr Ausmaß erfassen. Von dieser Schwelle, 1,50 m hoch und aus einem Stein geschlagen, wurden wohl die Orakel verkündet.



 
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Der Innenbereich des Tempels

Für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, fand hier der eigentliche Kultbetrieb statt.
An den Wänden des Hofes sind bei bestimmten Lichtverhältnissen noch immer die eingeritzten Baupläne zu sehen.



 
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